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Ein Sommermärchen, oder nur ein laues Lüftchen?
Was ist passiert? Da gewinnt eine 19-Jährige den Eurovision Song Contest und ganz Deutscheland freut sich ein Loch in den Bauch.
Wohl keiner hat damit gerechnet und doch ist es passiert. Die Stimme trifft nicht immer den richtigen Ton, aber ohne es komplett schräg klingen zu lassen. In mancher Band wäre sie wohl schon beim Vorsingen gescheitert.
Da wettert ein z.B. Ralf Siegel das dem Dilettantismus keine Grenzen gesetzt werden und das es dem Team um Stefan Raab nur um den Verkauf von CDś gehen würde.
http://unterhaltung.t-online.de/ralph-siegel-laestert-ueber-lena-und-raa...
Hat Siegel noch nicht mitgekriegt das Tauschbörsen die erste Quelle von Musik sind. Da brauch er nur seine Kollegen fragen. Oder er kann ja auch bei Lena selbst nachfragen. http://www.gulli.com/news/unser-star-f-r-oslo-dem-abmahnwahn-nicht-abgen...
Nun ist ihm seine Traumwelt um die Ohren geflogen. Mr. Zero Point (ein bischen Frieden mal ausgenommen, oha, ich habe den zweiten Platz von K. Ebbstein fast vergessen) hat noch nicht gemerkt das es ein Ergebniss des allgemeinen Dilettantismus der sog. Musikalischen Industrie ist.
Die setzen dem Kunden einen Superdepp nach dem anderen vor die Nase. Gelackt, gecastet und auf den Markt geschubst.
Aber nun gewinnt eine kleine junge Göre mit Ausstrahlung und zieht das Publikum mit Autenzität und Spass an der Sache in ihren Bann.
Ich sach mal Glückwunsch Lena und Stefan.
Und einen Glückwunsch an das Publikum, das doch noch einen Sinn für echte Freude am Musikmachen (egal ob sie nun supergut oder Durschnitt ist) hat.


